GESUNDHEITSZENTRUM KIRSTEN

Apotheker Simon Kirsten

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Acarbose Arzneimittelwirkstoff, der die Verdauung der Kohlenhydrate verlangsamt; ein Resorptionsverzögerer

ACE-Hemmer Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche

Aceton chemische Verbindung, die beim Abbau des Fettgewebes entsteht und zu einer Übersäuerung des Blutes führen kann; Zeichen für eine schlechte Stoffwechsellage

Albumin Eiweißkörper (siehe Mikroalbuminurie)

Aminosäuren Bausteine der Eiweiße

Angina-pectoris-Anfall Schmerzen, häufig im Brustkorb oder linken Arm, die auf eine Verengung der Herzkranzgefäße hinweisen können

Angiopathie Schädigung der Blutgefäße, die zu Durchblutungsstörungen führen kann

Arteriosklerose Gefäßverkalkung, eine Form der Makroangiopathie; Erkrankung der großen Blutgefäße, oft hervorgerufen durch das metabolische Syndrom

autonome Neuropathie Nervenschädigung mit Funktionsstörungen besonders am Herz- und Gefäßsystem, den Harn- und Geschlechtsorganen und dem Magen- und Darmtrakt

Ballaststoffe Kohlenhydrate, die nicht im Darm aufgespalten und verdaut werden

Bauchspeicheldrüse Organ zur Bildung verschiedener Verdauungsenzyme und Hormone (Glucagon und Insulin)

Biguanide synthetische Verbindungen mit Blutzucker senkender Wirkung

Blutzucker Traubenzucker im Blut

Broteinheit (BE) Hilfsrechengröße; 1 BE = 12 g Kohlenhydrate (unter Ausschluss von Ballaststoffen 10g)

B-Zellen Zellen der Bauchspeicheldürse, die Insulin produzieren

Calciumantagonisten Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck

Cholesterin/Cholesterol Blutfett; eine in tierischen Geweben vorkommende organische Verbindung; wichtiger Baustein der Hormone

Diabetes mellitus Zuckerkrankheit (siehe Typ-I- und Typ-II-Diabetes)

diabetische Füße auch: »diabetisches Fußsyndrom«; schwerwiegende Komplikationen, hervorgerufen durch diabetische Neuropathie und Angiopathie

diabetisches Koma lebensgefährliche Folge von schwerer Stoffwechselentgleisung, mit Bewusstlosigkeit durch allgemeine Austrocknung und / oder Übersäuerung des Blutes bei Insulinmangel

Dialyse »Blutwäsche« ;- chemische Trennungsmethode zur Reinigung des Blutes bei stark eingeschränkter Nierenfunktion

Enzym eine Verbindung, die chemische Reaktionen im Körper ermöglicht

Fruktose Fruchtzucker (vgl. Glukose)

Gangrän Gewebeverlust (bei diabetischen Füßen)

Glucagon Hormon aus der Bauchspeicheldrüse, das den Blutzucker erhöht

Glukose Traubenzucker (vgl. Fruktose)

Glykogen Reservezucker in Muskulatur und Leber

Hämoglobin roter Blutfarbstoff (Hb; vgl. HbA1 c-Wert)

HbA1c-Wert Messwert zur Ermittlung des Anteils von Hämoglobin, der sich dauerhaft mit Traubenzucker verbunden hat; gibt Auskunft über die durchschnittliche Diabetes-Einstellung der letzten acht bis zehn Wochen

Hormon Drüsenstoff; ein körpereigener Wirkstoff

Hypertonie Bluthochdruck

Hypoglykämie Unterzuckerung, verbunden mit Störungen der Wahrnehmung und des Konzentrationsvermögens bis hin zu Hirnschädigungen

Insulin lebenswichtiges Hormon aus der Bauchspeicheldrüse, das den Blutzucker senkt; ein Eiweißstoff

Ketoazidose schwerwiegende Stoffwechselentgleisung bei Insulinmangel mit hohen Blutzuckerwerten, die zum diabetischen Koma führen kann

Kohlenhydrate zucker- oder stärkeartige chemische Verbindungen

Lanzetten spitze Stechhilfe für eine schmerzarme Blutentnahme aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen

Lipodystrophie Fettgewebsveränderungen an den Spritzstellen

Makroangiopathie Erkrankung der großen Blutgefäße (siehe auch Arteriosklerose)

metabolisches Syndrom Anhäufung von Stoffwechselstörungen, gekennzeichnet durch Fettsucht, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und lnsulinresistenz

Mikroalbuminurie frühes Zeichen beginnender Nierenschädigung, nachgewiesen durch kleine Mengen von Eiweißkörpern (Albumin) im Urin

Mikroangiopathie Erkrankung der kleinen Blutgefäße, vor allem am Augenhintergrund und den Nieren (siehe Retinopathie; Nephropathie) nach längerer schlechter Diabetes-Einstellung

Mischinsuline Kombination von Normal- und Verzögerungsinsulinen

MODY-Diabetes Typ-II-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Nephropathie lebensgefährliche diabetische Nierenerkrankung

Neuropathie Erkrankung von Nerven und Nervenbereichen (siehe autonome Neuropathie und periphere Neuropathie)

Nierenschwelle Blutzuckerkonzentration, bei der die Harnzuckerausscheidung beginnt (ca. 150 bis 200 mg/dl)

Normalinsuline lnsulinpräparate mit kurzer Wirkungsdauer, ca. 4 bis 8 Stunden (siehe Verzögerungsinsuline und Mischinsuline)

Ödem Anschwellung des Gewebes aufgrund von Ansammlung von Flüssigkeiten in den Gewebsspalten

Pankreas Bauchspeicheldrüse

Pedographie Überprüfung der Füße zur Früherkennung und Vorbeugung des diabetischen Fußsyndroms (siehe diabetische Füße)

Pen lnjektionshilfe (engl. für Stift)

periphere Neuropathie Störungen der Gefühlsnerven an den Füßen und Beinen mit verminderter Schmerzempfindung

Polyneuropathie Neuropathie mehrerer verschiedener Nerven und Nervenbereiche

Proliferation Wucherung, Sprossung

proliferative Retinopathie gefährliche Form der Retinopathie, bei welchem neu entstandene Gefäße in den Glaskörper des Auges hineinwachsen und dort Blutungen verursachen können

Proteine Eiweiße; mit der Nahrung zugeführt, unentbehrlich für die Neubildung körpereigener Eiweißstoffe

Refraktionsanomalie Sehstörungen aufgrund rascher Normalisierung der Blutzuckerwerte nach lang andauernder schlechter Diabetes-Einstellung mit erhöhten Blutzuckerwerten

Remissionsphase scheinbare Erholung kurz nach Beginn des Diabetes und erfolgreicher lnsulinbehandlung (vor allem bei Kindern und Jugendlichen)

Resorptionsverzögerer Arzneimittel zur Verlangsamung der Verdauung von Kohlenhydraten (z.B. Acarbose)

Retinopathie Erkrankung der Netzhaut mit Gefäßveränderungen am Augenhintergrund nach langer schlechter Stoffwechsel-Einstellung (siehe auch proliferative Retinopathie)

sekundärer Diabetes Zerstörung der Bauchspeicheldrüse und damit der Insulinproduktion durch äußere Einflüsse wie Unfall oder Entzündung

subkutan unter die Haut (in das Fettgewebe spritzen, z. B. von Insulin)

Sulfonylharnstoff Arzneimittelwirkstoff, der die Abgabe von Insulin durch die B-Zellen der Bauchspeicheldrüse anregt

Typ-I-Diabetes Erkrankung, bei der das körpereigene Abwehrsystem selbstzerstörerisch, gegen die eigenen Insulin produzierenden B-Zellen der Bauchspeicheldrüse reagiert

Typ-II-Diabetes »Altersdiabetes«- Stoffwechselstörung, bei welcher das Fettgewebe und vor allem die Muskulatur sich ablehnend oder resistent gegen das körpereigene Insulin verhalten (meist verbunden mit Übergewicht und erhöhtem Blutdruck oder erhöhten Blutfettwerten - siehe metabolisches Syndrom)

U40 Insulin/U 100 Insulin Insulinpräparat mit 40 bzw.100 Einheiten Insulin pro ml Wirkstoff; ("U" = Abk. von units, engl. für Einheiten)

Ulkus Geschwür (z. B. an diabetischen Füßen)

Verzögerungsinsuline Insulinpräparate mit längerer Wirkungsdauer, ca. 10 bis 16, max. 24 Stunden (vgl. Normalinsuline und Mischinsuline)

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